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    Home – Nachricht – Die 5 schnellsten Autos der Welt: So schnell sind sie wirklich
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    Die 5 schnellsten Autos der Welt: So schnell sind sie wirklich

    AdminBy AdminSeptember 9, 2026No Comments14 Mins Read
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    schnellsten Autos
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    Einleitung

    Geschwindigkeit fasziniert die Autowelt seit ihren Anfängen. Doch während normale Sportwagen bereits bei 250 oder 300 km/h außergewöhnlich schnell erscheinen, bewegen sich moderne Hypercars inzwischen in einem völlig anderen Bereich. Mehr als 400 km/h sind bei einigen exklusiven Modellen Realität geworden, und selbst die Marke von 500 km/h rückt technisch immer näher.

    Wer nach den 5 schnellsten Autos der Welt sucht, stößt allerdings schnell auf unterschiedliche Ranglisten. Der Grund dafür ist einfach: Nicht jedes Auto, das theoretisch 500 km/h erreichen könnte, hat diese Geschwindigkeit tatsächlich auf einer Teststrecke gefahren. Manche Hersteller nennen berechnete Werte, andere veröffentlichen Ergebnisse einzelner Testfahrten, während wiederum andere Rekorde über zwei Fahrtrichtungen ermitteln.

    Für einen fairen Vergleich ist deshalb entscheidend, zwischen tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten und theoretischen Höchstwerten zu unterscheiden. Genau darauf konzentriert sich diese Übersicht.

    Was bedeutet schnellstes Auto?

    Der Begriff „schnellstes Auto der Welt“ klingt zunächst eindeutig, ist es aber nicht. Bei einem offiziellen Geschwindigkeitsrekord spielt beispielsweise eine Rolle, ob die Strecke in beide Richtungen gefahren wurde. Ein Zweirichtungsdurchschnitt reduziert den Einfluss von Wind, Gefälle oder anderen äußeren Bedingungen.

    Daneben gibt es Fahrzeuge, die bei einer einzelnen Fahrt enorme Geschwindigkeiten erreicht haben. Solche Ergebnisse sind technisch beeindruckend, lassen sich aber nicht immer direkt mit klassischen Weltrekorden vergleichen.

    Auch der Begriff Serienfahrzeug sorgt für Diskussionen. Manche Hypercars entstehen nur in 20, 30 oder 100 Exemplaren. Trotzdem können sie grundsätzlich straßenzugelassen sein und an Kunden verkauft werden. Genau diese extrem kleinen Stückzahlen sind in der Welt der Rekordfahrzeuge üblich.

    1. Yangwang U9 Xtreme

    Der Yangwang U9 Xtreme hat gezeigt, dass extreme Höchstgeschwindigkeit längst nicht mehr ausschließlich Verbrennungsmotoren vorbehalten ist. Das elektrische Hypercar gehört zur chinesischen Premium-Marke Yangwang, die zum BYD-Konzern gehört.

    Bei einer Hochgeschwindigkeitsfahrt erreichte der U9 Xtreme eine Geschwindigkeit von rund 496 km/h. Damit bewegte sich das Fahrzeug in einem Bereich, den zuvor fast ausschließlich extrem leistungsstarke Verbrenner-Hypercars erreicht hatten.

    Besonders bemerkenswert ist der Antrieb. Der U9 Xtreme setzt auf vier Elektromotoren, die zusammen eine Leistung von mehr als 3.000 PS ermöglichen können. Jeder Motor treibt ein einzelnes Rad an, wodurch die Leistung sehr präzise verteilt werden kann.

    Das Fahrzeug nutzt außerdem eine besonders leistungsfähige Hochvoltarchitektur. Diese Technik ermöglicht hohe elektrische Leistungen und spielt gleichzeitig beim Temperaturmanagement eine wichtige Rolle. Bei extrem hohen Geschwindigkeiten entsteht enorme Wärme, die kontrolliert werden muss.

    Mit knapp fünf Metern Länge und einer Höhe von ungefähr 1,30 Metern wirkt der U9 Xtreme breit und sehr flach. Das Design ist nicht nur eine Frage der Optik. Bei Geschwindigkeiten von fast 500 km/h muss die Luft möglichst kontrolliert über und unter dem Fahrzeug geführt werden.

    Auch das Fahrwerk ist ungewöhnlich. Moderne elektronische Systeme können die Radbewegungen extrem schnell kontrollieren. Dadurch lässt sich das Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit stabil halten.

    Der U9 Xtreme wird nur in sehr kleiner Stückzahl produziert. Damit ist er weniger ein gewöhnlicher Supersportwagen und vielmehr eine technische Demonstration dessen, was mit elektrischen Hochleistungsantrieben inzwischen möglich ist.

    2. Bugatti Chiron Super Sport 300+

    Der Bugatti Chiron Super Sport 300+ gehört zu den bekanntesten Rekordfahrzeugen überhaupt. Mit diesem Modell durchbrach Bugatti im Jahr 2019 eine Marke, die zuvor für ein straßentaugliches Serienauto nahezu unmöglich erschien.

    Bei der berühmten Rekordfahrt erreichte das Fahrzeug rund 490,5 km/h beziehungsweise mehr als 304 mph. Damit wurde erstmals die Grenze von 300 Meilen pro Stunde mit einem Serienfahrzeug überschritten.

    Herzstück des Chiron Super Sport 300+ ist der legendäre 8,0-Liter-W16-Motor mit vier Turboladern. Er entwickelt rund 1.600 PS und gehört zu den außergewöhnlichsten Serienmotoren, die jemals gebaut wurden.

    Für die Rekordversion reichte es jedoch nicht, einfach mehr Leistung bereitzustellen. Die Karosserie wurde speziell für hohe Geschwindigkeiten optimiert. Besonders auffällig ist das verlängerte Heck, das dem Fahrzeug ein sogenanntes Longtail-Design verleiht.

    Diese Form verbessert die Luftströmung und reduziert Turbulenzen hinter dem Fahrzeug. Bei fast 500 km/h ist Aerodynamik mindestens genauso wichtig wie Motorleistung.

    Der Chiron Super Sport 300+ ist ungefähr 4,8 Meter lang und nur etwa 1,2 Meter hoch. Dadurch besitzt er eine sehr kleine Stirnfläche und liegt optisch extrem nah an der Straße.

    Bugatti produzierte lediglich 30 Exemplare dieser Sonderversion. Bereits der ursprüngliche Preis lag im Bereich mehrerer Millionen Euro.

    Trotz seiner enormen Fahrleistungen bleibt der Chiron typisch Bugatti. Der Innenraum bietet hochwertige Materialien, aufwendige Verarbeitung und einen Komfort, der bei einem solchen Rekordfahrzeug keineswegs selbstverständlich ist.

    3. SSC Tuatara

    Der SSC Tuatara stammt aus den USA und wurde mit einem klaren Ziel entwickelt: Er sollte zu den schnellsten Straßenfahrzeugen der Welt gehören.

    Das Auto sorgte zunächst für Diskussionen, nachdem eine frühe Rekordfahrt Fragen hinsichtlich der Geschwindigkeitsmessung ausgelöst hatte. Später führte SSC weitere Fahrten unter besser dokumentierten Bedingungen durch.

    Bei einer bestätigten Hochgeschwindigkeitsfahrt wurde ein Zweirichtungsdurchschnitt von mehr als 455 km/h erreicht. Bei einer späteren Einzelfahrt fuhr der Tuatara sogar ungefähr 475 km/h.

    Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 5,9-Liter-V8 mit zwei Turboladern. Je nach verwendetem Kraftstoff kann der Motor bis zu rund 1.750 PS leisten.

    Ein entscheidender Vorteil des Tuatara ist sein relativ niedriges Gewicht. Durch den umfangreichen Einsatz von Carbon bleibt das Fahrzeug deutlich leichter als viele andere extrem leistungsstarke Hypercars.

    Auch die Aerodynamik spielt eine zentrale Rolle. Der Luftwiderstandsbeiwert ist außergewöhnlich niedrig. Gleichzeitig muss genügend Abtrieb entstehen, damit das Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit stabil bleibt.

    Der Tuatara ist nur etwas mehr als einen Meter hoch. Dadurch wirkt er besonders flach und reduziert die Fläche, die sich dem Fahrtwind entgegenstellt.

    Zur Modellfamilie gehören außerdem stärker rennstreckenorientierte Varianten wie der Tuatara Striker und der Tuatara Aggressor. Damit zeigt SSC, dass das Grundkonzept nicht ausschließlich für Höchstgeschwindigkeit gedacht ist.

    4. Koenigsegg Agera RS

    Der Koenigsegg Agera RS ist mittlerweile ein moderner Klassiker unter den Rekord-Hypercars. Das schwedische Unternehmen Koenigsegg stellte das Modell 2015 vor.

    Im November 2017 erreichte ein Agera RS auf einer abgesperrten Straße im US-Bundesstaat Nevada einen beeindruckenden Geschwindigkeitsrekord.

    Der Durchschnitt aus zwei Fahrtrichtungen lag bei ungefähr 447 km/h. Bei einer der beiden Fahrten wurden sogar fast 458 km/h erreicht.

    Das macht den Rekord besonders interessant, weil er unter Bedingungen gefahren wurde, die einen relativ fairen Vergleich ermöglichten.

    Unter der Karosserie arbeitet ein 5,0-Liter-V8-Biturbo. Je nach Konfiguration erreicht der Motor deutlich mehr als 1.000 PS. Mit dem sogenannten 1-Megawatt-Paket konnten ungefähr 1.360 PS bereitgestellt werden.

    Das Fahrzeug wiegt vergleichsweise wenig. Das Trockengewicht liegt nur bei ungefähr 1.300 Kilogramm. Dadurch besitzt der Agera RS ein außergewöhnliches Leistungsgewicht.

    Mit nur rund 1,12 Metern Höhe ist er zudem extrem flach. Die Karosserie besteht zu großen Teilen aus Carbon.

    Koenigsegg produzierte insgesamt nur 25 Exemplare des Agera RS. Heute gelten diese Fahrzeuge als begehrte Sammlerstücke.

    Der Agera RS besitzt noch eine weitere Besonderheit: Trotz seiner extremen Fahrleistungen wurde er nicht als kompromissloses Rennstreckenauto konstruiert. Er verfügt beispielsweise über ein herausnehmbares Dach und bietet für ein Hypercar sogar vergleichsweise praktische Eigenschaften.

    5. Bugatti W16 Mistral

    Mit dem Bugatti W16 Mistral verabschiedete sich Bugatti von einer Motorenära, die die Marke über viele Jahre geprägt hatte.

    Der offene Zweisitzer verwendet ebenfalls den berühmten 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern. Die Leistung beträgt rund 1.600 PS.

    Besonders beeindruckend ist, dass der Mistral als offenes Fahrzeug extrem hohe Geschwindigkeiten erreicht. Bei einer Rekordfahrt wurden ungefähr 454 km/h gemessen.

    Damit setzte Bugatti einen außergewöhnlichen Bestwert für einen offenen Serien-Sportwagen.

    Das klingt zunächst nur wenig langsamer als manche geschlossenen Hypercars, technisch ist der Unterschied jedoch enorm. Ein offenes Auto bei mehr als 450 km/h aerodynamisch stabil zu halten, stellt Entwickler vor besondere Herausforderungen.

    Der W16 Mistral ist ungefähr 4,7 Meter lang, rund zwei Meter breit und etwas mehr als 1,2 Meter hoch.

    Nur 99 Exemplare wurden vorgesehen. Bereits der ursprüngliche Preis bewegte sich bei ungefähr fünf Millionen Euro vor Steuern und zusätzlichen individuellen Ausstattungswünschen.

    Der Mistral ist deshalb gleichzeitig Rekordfahrzeug, Luxusobjekt und Sammlerstück.

    Die wichtigsten Daten

    Rang Modell Höchstgeschwindigkeit Leistung Antrieb
    1 Yangwang U9 Xtreme ca. 496 km/h über 3.000 PS Elektro
    2 Bugatti Chiron Super Sport 300+ ca. 490,5 km/h 1.600 PS W16 Quad-Turbo
    3 SSC Tuatara ca. 475 km/h bei einer Einzelfahrt bis ca. 1.750 PS V8 Biturbo
    4 Koenigsegg Agera RS ca. 458 km/h bei einer Einzelfahrt bis ca. 1.360 PS V8 Biturbo
    5 Bugatti W16 Mistral ca. 454 km/h 1.600 PS W16 Quad-Turbo

    Die Tabelle zeigt allerdings auch, warum Ranglisten mit Vorsicht gelesen werden sollten. Beim Agera RS existiert beispielsweise ein bekannter Zweirichtungsrekord, während manche anderen Werte aus einzelnen Hochgeschwindigkeitsfahrten stammen.

    Gemessen oder berechnet?

    Bei Hypercars tauchen regelmäßig Werte von 500 km/h oder sogar deutlich darüber auf. Nicht jeder dieser Werte wurde jedoch auf einer Straße oder Teststrecke erreicht.

    Computersimulationen können ziemlich genau berechnen, welche Geschwindigkeit ein Fahrzeug unter optimalen Bedingungen möglicherweise erreichen könnte. Dabei werden Motorleistung, Übersetzung, Luftwiderstand, Reifen und viele weitere Faktoren berücksichtigt.

    Eine Simulation ist trotzdem kein realer Rekord. Wind, Fahrbahnzustand, Temperatur und die Stabilität des Fahrzeugs lassen sich erst bei einer echten Fahrt vollständig beurteilen.

    Deshalb ist es sinnvoll, bei Top-Speed-Ranglisten immer darauf zu achten, ob es sich um eine gemessene Geschwindigkeit, einen Zweirichtungsdurchschnitt oder eine theoretische Herstellerprognose handelt.

    Koenigsegg Jesko Absolut

    Der Koenigsegg Jesko Absolut gehört zu den spannendsten Fahrzeugen, wenn es um zukünftige Geschwindigkeitsrekorde geht.

    Koenigsegg entwickelte ihn ausdrücklich für maximale Höchstgeschwindigkeit. Seine Karosserie unterscheidet sich deutlich von der stärker auf Rennstrecken ausgelegten normalen Jesko-Version.

    Der Jesko Absolut besitzt einen besonders niedrigen Luftwiderstand und einen 5,0-Liter-V8-Biturbo, der mit geeignetem Kraftstoff rund 1.600 PS leisten kann.

    Berechnungen zufolge könnte das Auto deutlich schneller als viele bestehende Rekordfahrzeuge sein. Solange jedoch keine entsprechende reale Rekordfahrt unter nachvollziehbaren Bedingungen stattgefunden hat, sollte man theoretische Werte nicht mit bestätigten Messungen gleichsetzen.

    Hennessey Venom F5

    Ähnlich interessant ist der Hennessey Venom F5 aus den USA.

    Sein Name bezieht sich auf die höchste Kategorie der Fujita-Skala für Tornados. Schon damit macht Hennessey deutlich, welche Rolle Geschwindigkeit bei diesem Fahrzeug spielt.

    Der Venom F5 verwendet einen 6,6-Liter-V8 mit zwei Turboladern, der rund 1.817 PS entwickelt.

    Das Auto wurde mit dem Ziel konstruiert, mehr als 500 km/h erreichen zu können. Bei Testfahrten wurden bereits sehr hohe Geschwindigkeiten gemessen, doch der endgültige Angriff auf einen absoluten Top-Speed-Rekord ist eine eigene Herausforderung.

    Damit bleibt der Venom F5 einer der wichtigsten Kandidaten für zukünftige Rekordversuche.

    Elektro gegen Verbrenner

    Der Yangwang U9 Xtreme zeigt, wie stark sich die Hypercar-Welt verändert hat. Noch vor wenigen Jahren schien es nahezu selbstverständlich, dass ein Geschwindigkeitsrekord von einem Verbrennungsmotor aufgestellt werden müsste.

    Elektromotoren liefern ihr Drehmoment praktisch sofort und können enorme Leistungen entwickeln. Vier separat angesteuerte Motoren ermöglichen darüber hinaus eine sehr genaue Kraftverteilung.

    Allerdings haben Elektroautos bei extrem hoher Geschwindigkeit auch Nachteile. Große Batterien erhöhen das Gewicht, und sowohl Batterie als auch Motoren müssen intensiv gekühlt werden.

    Bei einem Verbrennungsmotor liegen die Herausforderungen an anderer Stelle. Getriebe, Turbolader, Kühlung und Kraftstoffversorgung müssen selbst bei Dauer-Vollgas zuverlässig funktionieren.

    Beide Technologien zeigen deshalb auf unterschiedliche Weise, wie anspruchsvoll Geschwindigkeiten jenseits von 400 km/h sind.

    Aerodynamik entscheidet

    Bei normalen Geschwindigkeiten kann zusätzliche Motorleistung ein Auto deutlich schneller machen. Ab einem bestimmten Punkt wird jedoch der Luftwiderstand zum größten Gegner.

    Je höher die Geschwindigkeit steigt, desto stärker wächst die benötigte Leistung. Deshalb reicht es nicht, einfach einen Motor mit 2.000 oder 3.000 PS einzubauen.

    Die gesamte Karosserie muss möglichst effizient durch die Luft schneiden.

    Bugatti setzt beim Chiron Super Sport 300+ beispielsweise auf ein verlängertes Heck. Koenigsegg gestaltet den Jesko Absolut besonders glatt, während andere Hersteller aktive aerodynamische Elemente verwenden.

    Gleichzeitig darf der Luftwiderstand nicht so stark reduziert werden, dass das Fahrzeug instabil wird. Ein Rekordauto muss bei extremem Tempo sicher auf der Straße bleiben.

    Reifen am Limit

    Einer der am häufigsten unterschätzten Faktoren sind die Reifen.

    Bei 450 oder 500 km/h drehen sich die Räder mit enormer Geschwindigkeit. Dabei wirken extreme Fliehkräfte auf den Reifen.

    Schon kleinste Materialfehler könnten schwerwiegende Folgen haben. Deshalb werden Hochgeschwindigkeitsreifen speziell entwickelt, geprüft und teilweise einzeln kontrolliert.

    Die Reifen müssen gleichzeitig leicht genug sein, um die rotierenden Massen gering zu halten, und stabil genug, um den Belastungen standzuhalten.

    In manchen Fällen stellt deshalb nicht der Motor, sondern der verfügbare Reifen die tatsächliche Grenze eines Hypercars dar.

    Sicherheit bei 500 km/h

    Eine Rekordfahrt findet nicht auf einer gewöhnlichen Autobahn statt.

    Für Geschwindigkeiten von 400 bis 500 km/h benötigt man extrem lange, gerade und sorgfältig vorbereitete Strecken. Bereits kleine Unebenheiten können bei diesem Tempo gefährlich werden.

    Auch der Fahrer muss hoch konzentriert sein. Bei 500 km/h legt ein Fahrzeug fast 140 Meter pro Sekunde zurück.

    Ein unerwartetes Ereignis lässt praktisch keine normale Reaktionszeit mehr zu.

    Bremsen, Aerodynamik, Fahrwerk und elektronische Systeme müssen deshalb perfekt zusammenarbeiten. Viele Rekordautos nutzen neben Hochleistungsbremsen zusätzliche aerodynamische Bremswirkung.

    Preise und Exklusivität

    Die schnellsten Autos der Welt sind nicht nur schnell, sondern auch extrem teuer.

    Mehrere Millionen Euro sind bei limitierten Hypercars längst keine Ausnahme. Die geringe Stückzahl ist dabei nur ein Teil der Erklärung.

    Die Entwicklung solcher Fahrzeuge kostet enorme Summen. Motoren, Batterieeinheiten, Carbonstrukturen, Aerodynamik, Reifen und Software werden teilweise speziell für ein einziges Modell entwickelt.

    Gleichzeitig werden viele Fahrzeuge weitgehend von Hand gefertigt.

    Für Käufer steht deshalb nicht ausschließlich die Geschwindigkeit im Vordergrund. Exklusivität, Technik, Design, Geschichte und später möglicherweise auch der Sammlerwert spielen eine wichtige Rolle.

    Lifestyle und Alltag

    Ein Hypercar mit 1.500 oder 3.000 PS lässt sich theoretisch auf öffentlichen Straßen bewegen, doch sein natürlicher Lebensraum ist ein anderer.

    Viele Besitzer nutzen solche Fahrzeuge nur bei besonderen Veranstaltungen, auf privaten Strecken oder bei ausgewählten Ausfahrten.

    Bodenfreiheit, breite Karosserien und teure Spezialreifen machen den Alltag schwieriger. Hinzu kommen hohe Versicherungs-, Wartungs- und Transportkosten.

    Modelle von Bugatti versuchen trotzdem, enorme Leistung mit Luxus und Komfort zu verbinden. Ein Chiron oder Mistral bietet einen Innenraum, der deutlich hochwertiger wirkt als der eines klassischen Rennwagens.

    Andere Fahrzeuge wie der SSC Tuatara oder bestimmte Koenigsegg-Modelle setzen stärker auf ein unmittelbares Fahrerlebnis.

    Damit repräsentieren die schnellsten Autos der Welt auch verschiedene Formen von Luxus: Komfort, technische Exklusivität, Motorsportgefühl oder reine Rekordleistung.

    Welches ist wirklich das schnellste?

    Eine einzige endgültige Antwort ist schwieriger, als die reine Zahl vermuten lässt.

    Nach tatsächlich gefahrenen Spitzengeschwindigkeiten gehört der Yangwang U9 Xtreme mit knapp 500 km/h zur absoluten Spitze. Der Bugatti Chiron Super Sport 300+ folgt mit seiner berühmten Fahrt von mehr als 490 km/h.

    Bei klassischen Zweirichtungsrekorden können sich die Positionen jedoch unterscheiden. Genau deshalb sollte man Geschwindigkeitsangaben immer zusammen mit den Bedingungen betrachten, unter denen sie entstanden sind.

    Auch die Zukunft bleibt spannend. Fahrzeuge wie der Koenigsegg Jesko Absolut und der Hennessey Venom F5 wurden gezielt mit Blick auf Geschwindigkeiten um oder über 500 km/h entwickelt.

    Es wäre deshalb keine Überraschung, wenn sich die Rangliste der schnellsten Serienautos in den kommenden Jahren erneut verändert.

    Häufig gestellte Fragen

    Welches ist aktuell das schnellste Auto der Welt?
    Der Yangwang U9 Xtreme gehört mit einer gemessenen Geschwindigkeit von rund 496 km/h zu den schnellsten Serienfahrzeugen der Welt.

    Wie schnell ist der Bugatti Chiron Super Sport 300+?
    Der Bugatti Chiron Super Sport 300+ erreichte bei seiner bekannten Rekordfahrt rund 490,5 km/h.

    Kann ein Serienauto mehr als 500 km/h fahren?
    Einige Hypercars wurden theoretisch für mehr als 500 km/h ausgelegt. Eine entsprechend bestätigte Rekordfahrt unter vergleichbaren Bedingungen bleibt jedoch eine besondere Herausforderung.

    Warum sind die schnellsten Autos der Welt so teuer?
    Sie verwenden extrem aufwendige Motoren, Carbon-Karosserien, spezielle Reifen und komplexe Aerodynamik. Hinzu kommen geringe Produktionszahlen und viel Handarbeit.

    Ist ein Elektroauto schneller als ein Verbrenner?
    Elektroautos können durch ihre sofortige Leistungsabgabe extrem schnell beschleunigen. Bei der Höchstgeschwindigkeit hängt das Ergebnis jedoch von Aerodynamik, Gewicht, Kühlung, Reifen und vielen weiteren Faktoren ab.

    Fazit

    Die 5 schnellsten Autos der Welt zeigen eindrucksvoll, wie weit moderne Fahrzeugtechnik inzwischen gekommen ist. Während der Koenigsegg Agera RS vor einigen Jahren mit rund 447 km/h im Zweirichtungsdurchschnitt für Aufsehen sorgte, bewegen sich aktuelle Rekordfahrzeuge inzwischen nahe an der Grenze von 500 km/h.

    Der Bugatti Chiron Super Sport 300+ machte die 300-mph-Marke berühmt. Der SSC Tuatara bewies das Potenzial eines besonders leichten und aerodynamischen V8-Hypercars. Der Bugatti W16 Mistral zeigte, dass selbst ein offenes Fahrzeug mehr als 450 km/h erreichen kann.

    Besonders deutlich wird der technische Wandel jedoch beim Yangwang U9 Xtreme. Ein elektrisch angetriebenes Hypercar kann heute Geschwindigkeiten erreichen, die lange als Domäne riesiger Verbrennungsmotoren galten.

    Am Ende erzählen diese Fahrzeuge deshalb nicht nur eine Geschichte über Geschwindigkeit. Sie zeigen, wie Ingenieure immer neue Grenzen bei Motorleistung, Elektrotechnik, Aerodynamik, Materialien, Reifen und Sicherheit verschieben. Genau das macht die schnellsten Autos der Welt weit über ihre beeindruckenden Zahlen hinaus faszinierend.

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